KI & Suche

Prompt-Recherche: Wie Kunden heute nach Maklern suchen

7 Min. Lesezeit · Häuserhelden Studios

Immobilienverkäufer formuliert am Laptop eine ausführliche KI-Suchanfrage nach einem passenden Makler

Bevor ein Verkäufer Sie anruft, hat er oft schon eine KI gefragt. Wer die typischen Prompts kennt, kann seine Website genau auf diese Fragen ausrichten.

Was Prompt-Recherche bedeutet

Ein Prompt ist die Frage oder Anweisung, die ein Nutzer einem KI-System wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini stellt. Prompt-Recherche bedeutet, systematisch zu verstehen, mit welchen Formulierungen potenzielle Kunden tatsächlich nach einem Makler suchen. Diese Formulierungen unterscheiden sich deutlich von klassischen Google-Suchbegriffen.

Liste typischer Kunden-Prompts zur Maklersuche mit Ortsbezug, Objekttyp und Bewertungskriterien

Während früher "Makler Düsseldorf" eingegeben wurde, formulieren Nutzer heute komplette Anliegen. Werkzeuge wie die von OpenAI entwickelten Modelle laden geradezu dazu ein, in ganzen Sätzen zu denken. Genau diese Sätze sollten die Grundlage Ihrer Inhalte werden.

Typische Prompts aus dem Makleralltag

Aus Gesprächen mit Verkäufern und Käufern lassen sich wiederkehrende Muster ableiten. Die meisten Prompts enthalten drei Elemente: einen Ort, einen Objekttyp oder Anlass und ein Qualitätskriterium.

  • "Welcher Immobilienmakler in Solingen ist auf den Verkauf geerbter Häuser spezialisiert?"
  • "Ich möchte meine Eigentumswohnung in Düsseldorf verkaufen. Worauf muss ich bei der Maklerwahl achten?"
  • "Was kostet ein Makler beim Hausverkauf und lohnt sich das überhaupt?"
  • "Welche Unterlagen brauche ich, bevor ich mein Haus mit einem Makler verkaufe?"
  • "Gibt es in meiner Nähe einen Makler mit guten Bewertungen für Kapitalanleger?"

Auffällig ist: Es geht selten nur um den Namen eines Maklers. Es geht um Spezialisierung, Ablauf, Kosten und Vertrauen. Wer auf diese vier Dimensionen klare Antworten liefert, wird häufiger empfohlen.

So leiten Sie Inhalte aus Prompts ab

Jeder typische Prompt ist eine Vorlage für eine Überschrift und einen zitierfähigen Absatz. Nehmen Sie die Frage wörtlich als h3 auf und beantworten Sie sie im ersten Satz darunter. Das ist genau die Struktur, die KI-Systeme aufgreifen.

Beispiel: Vom Prompt zum Inhalt

Prompt: "Was kostet ein Makler beim Hausverkauf in Nordrhein-Westfalen?" Daraus wird eine Überschrift und ein Absatz, der die aktuelle gesetzliche Regelung zur Provisionsteilung nennt, einen typischen Prozentsatz für die Region angibt und erklärt, welche Leistungen darin enthalten sind. Konkret, überprüfbar, ortsbezogen.

Lokale Signale nicht vergessen

Viele Prompts enthalten den Zusatz "in meiner Nähe" oder einen Stadtnamen. KI-Systeme und Suchmaschinen greifen dafür auf Ihr lokales Profil zurück. Google weist in seiner Dokumentation zu KI-Funktionen und Ihrer Website darauf hin, dass dieselben SEO-Grundlagen gelten wie für die klassische Suche. Ein vollständig gepflegtes Google Unternehmensprofil mit korrekter Adresse, Öffnungszeiten und echten Bewertungen ist deshalb die Basis, damit Sie bei standortbezogenen Prompts überhaupt in Frage kommen.

Eine einfache Methode für die eigene Prompt-Liste

Sie brauchen kein teures Werkzeug, um Prompts zu sammeln. Nutzen Sie drei Quellen:

  • Ihre Telefonnotizen: Welche Fragen stellen Anrufer immer wieder? Das sind reale Prompts.
  • Ihr Postfach: Erstkontakte per E-Mail enthalten oft genau die Formulierungen, die Kunden auch einer KI geben würden.
  • Eigene Tests: Stellen Sie einer KI selbst die Fragen, die ein Verkäufer in Ihrer Region stellen würde, und prüfen Sie, ob und wer zitiert wird.

Aus dieser Liste entsteht ein klarer Redaktionsplan: jede wiederkehrende Frage ein Inhaltsbaustein.

Prompts nach Phase der Kundenreise ordnen

Nicht jeder Prompt hat dasselbe Gewicht. Es lohnt sich, Ihre gesammelten Fragen drei Phasen zuzuordnen, weil jede Phase einen anderen Inhalt verlangt.

  • Orientierung: "Lohnt sich ein Makler überhaupt?" oder "Wie läuft ein Hausverkauf ab?". Hier punkten erklärende, neutrale Inhalte, die Vertrauen aufbauen.
  • Auswahl: "Welcher Makler in meiner Stadt ist auf Mehrfamilienhäuser spezialisiert?". Hier zählen Spezialisierung, Bewertungen und lokale Belege.
  • Entscheidung: "Welche Unterlagen brauche ich für das Erstgespräch?". Hier helfen konkrete Checklisten und klare nächste Schritte.

Wer in allen drei Phasen präsent ist, begleitet den Interessenten über den gesamten Weg und nicht nur im letzten Moment.

Aus einem Prompt mehrere Inhalte gewinnen

Ein einziger Prompt kann mehrere Bausteine ergeben. Die Frage nach der Maklerprovision liefert eine kurze FAQ-Antwort, einen ausführlichen Abschnitt auf der Hausverkaufsseite und ein Praxisbeispiel mit konkreten Zahlen für Ihre Region. So entsteht aus überschaubarem Aufwand eine Inhaltstiefe, die KI-Systeme als verlässlich einstufen, weil das Thema aus mehreren Blickwinkeln sauber behandelt wird.

Häufige Fragen

Woher weiß ich, welche Prompts in meiner Region wichtig sind?

Die verlässlichste Quelle sind Ihre eigenen Kundenkontakte. Notieren Sie über zwei bis vier Wochen jede Frage, die Anrufer und E-Mail-Schreiber stellen. Die häufigsten Muster sind Ihre wichtigsten Prompts.

Sollte ich die Fragen genau so übernehmen, wie Kunden sie stellen?

Ja, weitgehend. Je näher Ihre Überschrift an der echten Formulierung des Kunden liegt, desto leichter erkennt ein KI-System die Übereinstimmung. Sprachlich glätten dürfen Sie, den Sinn sollten Sie nicht verändern.

Reicht ein FAQ-Bereich, um alle Prompts abzudecken?

Ein FAQ-Bereich ist ein guter Anfang, ersetzt aber keine ausführlichen Themenseiten. Komplexe Anliegen wie ein geerbtes Haus oder ein Verkauf mit Restschuld verdienen eine eigene Seite mit Tiefe, nicht nur einen Zweizeiler.

Prompt-RechercheKI-SucheKundenfragenMakler-Content

Sichtbar werden, ohne selbst zu optimieren

Häuserhelden Studios übernimmt SEO, GEO, KI-Sichtbarkeit und Content für Makler. Als Monats-Abo.

Pakete ansehen → Erstgespräch buchen